Du schaust auf den Bildschirm, liest diese Überschrift und denkst dir zurecht: „Größer hattest du es nicht, oder?“ – Fair. Also machen wir die Sache etwas kleiner und klären gemeinsam folgende vier Fragen:
Bevor wir richtig einsteigen, sollten wir erst mal kurz definieren, was „Krieg“ eigentlich ist. Die Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) fasst die Bedeutung des Wortes so zusammen: „Krieg bezeichnet einen organisierten, mit Waffen gewaltsam ausgetragenen Konflikt zwischen Staaten bzw. zwischen sozialen Gruppen der Bevölkerung eines Staates.“
Die Definition ist wichtig, weil nicht jede Form von Gewalt automatisch Krieg ist.
Zwischen einem einzelnen Gewaltakt, einem Massaker, einer Fehde, einer Schlacht und einem organisierten Krieg bestehen Unterschiede. Gerade für die Vorgeschichte ist diese Abgrenzung entscheidend, weil archäologische Funde häufig verschiedene Interpretationen zulassen.
Krieg ist nur eine Seite der Geschichte. Menschen haben sich immer wieder organisiert, um sich Gewalt, Aufrüstung und Krieg entgegenzustellen. Ein Beispiel dafür ist die italienische Friedensbewegung: 1961 gingen Tausende beim ersten Friedensmarsch von Perugia nach Assisi auf die Straße.
Dort wurde auch die siebenfarbige Friedensflagge mit dem italienischen Wort für Frieden „PACE“ bekannt. Sie wurde später zu einem Symbol der Bewegung.