Zoologie

Können Tiere rassistisch sein?

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Kaffernbüffel

Als die europäischen Entdecker einst die Welt bereisten, gaben sie den Tieren dort Namen aus der damaligen Gedankenwelt. Das scheint heute oft nicht mehr so ganz zu passen.

Es gibt Tiere, die sind rassistisch. Oder jedenfalls ihre Namen. Die Hottentotten-Ente zum Beispiel, der Mohrenibis oder der Kaffernbüffel. Die Hottentotten-Ente trägt ihren Namen wegen ihres schwarzen Kopfs und den Klicklauten, die sie von sich gibt, so wie sie in einigen afrikanischen Sprachen gebräuchlich sind. Der Mohrenibis und der Kaffernbüffel sind sogar rundum schwarz.

Namen aus rassistischer Gedankenwelt

Als die europäischen Entdecker einst, als sie die Welt bereisten, viele neue Tiere beschrieben, gaben sie ihnen eben Namen aus der damaligen Gedankenwelt. Und die war halt so, wie sie war. In den USA fordert eine Initiative, 150 Vogelarten umzubenennen.

Verständlich. Aus christlicher Sicht hätten wir da auch ein paar Kandidaten für neue Namen, aber hallo! Wenn‘s nach uns ginge, konnte sich zum Beispiel der Kollege Teufelsrochen schon mal nach einem neuen Klingelschild umsehen. Apropos klingeln: Uns klingeln schon die Ohren ob der zu erwartenden wütenden „Cancel-Culture“-Rufe, wonach angeblich alles Unerwünschte unterdrückt werde.

Es gäbe da ja noch radikalere Lösungen

Dabei ist das Umbenennen nicht mal die radikalste Lösung. Vorschlag: Wir rotten die Viecher mit den doofen Namen einfach alle aus. Wir müssten noch uns dafür noch nicht mal groß anstrengen, sondern nur die Erderwärmung laufen lassen. Machen wir doch eh schon. Problem gelöst. Wenn schon „Cancel Culture“, dann richtig.