Klimaschutz

10 Punkte, wie du das Klima schützen kannst

10 Tipps für Klimaschutz im Alltag
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So klappt es mit dem Klimaschutz

Alle reden vom Klimaschutz. Wir zeigen dir, was du ganz konkret machen kannst, um das Klima zu schützen. Andrea Seeger hat zehn Punkte - plus Bonusmaterial - gesammelt.

Viele kleine Taten können Großes bewegen. Es liegt an jeder und jedem Einzelnen, eine lebenswerte Erde zu erhalten und ein gerechtes, friedliches Miteinander zu ermöglichen, hier und jetzt. Jede und jeder setzt das um, was möglich ist. Das könnte sein:

1. Strom vom unabhängigen Öko-Anbieter beziehen:

Der Wechsel ist ganz einfach – und bringt viel für das Klima. Ein durchschnittlicher Drei- bis Vier-Personen-Haushalt kann dadurch im Jahr bis zu 1,9 Tonnen CO2 einsparen.

2. Mit Fahrrad, Bus oder Bahn zur Arbeit:

Wer pro Tag rund 20 Kilometer Arbeitsweg zurücklegt, spart bei einem PKW-Durchschnittsverbrauch von acht Litern auf 100 Kilometer rund 640 Kilogramm CO2 im Jahr. Lieber lokale Car­Sharing Angebote nutzen

Weitere Tipps

Vielfältige Infos rund um den Klimaschutz gibt es bei Greenpeace

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat eine Broschüre herausgegeben, in dieser zeigt sie auf, was Kirchengemeinden tun können:

Broschüre „Klimaschutz und Nachhaltigkeit in unserer Kirchengemeinde“.

3. Weniger Fleisch auf dem Teller:

Wer sich ausgewogen und fleischreduziert ernährt, erspart dem Weltklima rund 400 Kilogramm CO2 im Jahr.

4. Auf Kurzstreckenflüge verzichten:

Ein Hin- und Rückflug Hamburg – München verursacht 340 Kilogramm CO2. Die Bahnfahrt dauert vielleicht etwas länger, ist aber umweltfreundlicher.

 

5. Bio aus der Region ins Körbchen:

Tipps gegen den Klimawandel
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Eine kuschelige Heizung gefällt der Katze, aber nicht dem Klima.

Beim Bio-Anbau wird nur etwa die Hälfte der Energiemenge der konventionellen Landwirtschaft gebraucht. Bei langen Transportwegen entstehen außerdem überflüssige Emissionen: Eine Mahlzeit von 100 Gramm Spargel aus Chile verursacht allein durch den Transport 1,7 Kilogramm CO2-Ausstoß. Aus der eigenen Region zur Spargelzeit sind es nur 60 Gramm.

6. Heizung runterdrehen:

Keiner soll im Kalten sitzen! Aber die Absenkung der Raumtemperatur um nur ein Grad senkt die CO2-Emissionen eines Vier-Personen-Haushalts pro Jahr um rund 350 Kilogramm. Senkt man die Temperatur in der Nacht in der Wohnung generell auf 15 bis 16 Grad, spart das noch einmal knapp 300 Kilogramm CO2.

7. Volle Waschmaschine, niedrige Temperatur:

Die Vorwäsche weglassen und grundsätzlich mit höchstens 60 Grad waschen – nur in Ausnahmen mit 95 Grad. Die meiste Wäsche wird auch bei 30 bis 40 Grad sauber. Anschließend nicht in den Trockner, sondern auf die Leine. Einsparpotenzial: bis zu 330 Kilogramm CO2 pro Person und Jahr.

8. Energiefresser im Laden lassen:

Wer Neuanschaffungen macht, sollte auf die Energieeffizienz der Geräte achten: Nicht immer ist das billigste Gerät auf Dauer auch das preisgünstigste. Einsparungen bis 50 Prozent sind möglich!

9. Bye-bye Standby:

Stand-by-Schaltungen sind praktisch, weil man nicht mehr von Sofa runter muss, um Fernseher oder Stereoanlage einzuschalten. Aber die Geräte verbrauchen auch in diesem Zustand Energie – oft unnötig viel. Geräte, die keinen Ausschaltknopf haben, sollten an eine schaltbare Steckerleiste angeschlossen werden. So lassen sich pro Haushalt bis zu 300 Kilogramm CO2 sparen.

10. Lampen-Tausch:

LED-Leuchtmittel benötigt bis zu 90 Prozent weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen. Eine Schätzung aus Großbritannien besagt: Wenn pro Haushalt nur eine normale Glühbirne gegen eine LED ausgetauscht wird, kann dafür ein (Kohle-)Kraftwerk abgeschaltet werden. 

Bonus: Noch mehr Praktisches

  • Tauschbörsen, Repair-Cafés oder Upcycling Workshops nutzen
  • Nachhaltig einkaufen, zum Beispiel auch ökologischen Reinigungsmittel, Dosierhilfen nutzen
  • Geschenke aus regionaler Produktion oder im Weltladen kaufen
  • Beim Kauf von Computern und anderen IT­-Geräten auf Blauen Engel achten
  • Plastik- und möglichst verpackungsfrei einkaufen
  • Mehrwegflaschen verwenden, Wertstoffe zur Weiterverwendung sammeln
  • Biologische Vielfalt fördern: Nistkästen für Vögel und Fledermäuse aufhängen, Bienenhotels bauen, bienenfreundliche Blühwiesen und Beete anlegen, heimische Pflanzen und Gehölze ansiedeln, auf Unkrautvernichtungsmittel und Torf verzichten
  • Regenwasser für die Bewässerung nutzen
  • Wasser aus der Leitung statt Mineralwasser trinken
  • Spülstopps in WC-­Kästen einbauen

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