Hatten wir nicht schon mal mehr Diversität in der Medienlandschaft? Ein Blick auf Social Media reicht um zu sehen, der junge, weiße, dünne Körper scheint wieder „die Norm“ zu sein. Große Nasen, dicke Beine, schmale Lippen – Fehlanzeige! In manch einem Feed scheint es so auszusehen, als muss „ein schöner Körper“ wieder trainiert sein. Der Hype um die Abnehmspritze tut sein übriges. Und wenn Künstlerinnen wie Nelly Furtado 2025 auf Tour gehen und mit 46 nicht mehr aussehen wie mit 26 ist der Shitstorm vorprogrammiert.
Längst ist klar, mit dem vermeintlichen Ideal Tag für Tag konfrontiert zu sein, macht unsicher. Wie fühlst du dich, wenn du länger in den Spiegel schaust? Entdeckst du auch diese kleinen und großen Makel an dir? Wirst du vielleicht sogar immer unglücklich, weil dein Körper keiner „Schönheitsnorm“ entspricht?
Dann lass uns die Ideale der Body Positivity nicht aufgeben! Schönheit liegt nicht in der Norm sondern in der Vielfalt. Und mit diesen fünf Accounts machst du deinen Feed bunter:
📲 Louisa Dellert auf Instagram
📲 Angelina Kazemi auf Instagram
📲 Empowering Hairy Women auf Instagram
Unrealistische Schönheitsideale und bearbeitete Bilder verleiten uns dazu, unsere „echten“ Körper mit denen, die uns online begegnen, zu vergleichen. Rund 43 Prozent der Menschen in Deutschland nutzen täglich Social-Media. Junge Deutsche zwischen 14 bis 29 Jahren sind fast alle regelmäßig in sozialen Netzwerken unterwegs. Laut der ARD/ZDF Medien-Studie etwa 91 Prozent.
Und wer auf Social-Media unterwegs ist, ist meist auch auf Instagram. Mehr als ein Viertel der Deutschen nutzt die Plattform täglich.
Wir swipen von Reel zu Reel, von TikTok zu TikTok, lesen ein Posting nach dem anderen. Zwischen Werbung und Informationen stecken viele Bilder von Menschen, die unglaublich gut aussehen. Eine Studie der Universitäten in Arkansas und Pittsburgh aus dem Jahr 2021 zeigt die Probleme auf: Zu viele Reize, Verlust des Zeitgefühls und eine regelrechte Sucht nach Likes.