Filmtipp aus der Medienzentrale

Beside Hollywood: Kurzfilm Obon blickt auf den Atombombenabwurf in Japan

Obon hat einen exklusiven Blick auf den Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki,
Methode Film

Nur zehn Menschen haben die Atombombenexplosion 1945 von Hiroshima ganz in der Nähe überlebt. Eine davon lernst du im Kurz-Tipp aus der Medienzentrale im September kennen.

„Jahrelang hat es mich in meinen Träumen verfolgt…“, sagt eine Frau auf Japanisch. Es ist die Stimme von Akiko Takakura, die den Atombombenabwurf auf Hiroshima überlebt hat. Sie ist eine von zehn Menschen, die in der nächsten Nähe der Explosion gelebt hat. Jedes Jahr zu Obon, dem buddhistischen Fest des Totengedenkens, besucht Akiko Takakura die Gräber ihrer Familie.

Mit diesem Anknüpfungspunkt erzählt der animierte Dokumentarfilm Obon ihre Geschichte und vereint Gegenwart mit Vergangenheit, den Tod mit der Hoffnung. Der Film basiert auf mehrstündigen Interviews, die André Hörmann mit der damals 87-Jährigen machte. Zusammen mit Anna Samos Bildsprache ist ein zutiefst berührender Animationsfilm entstanden.

Erscheinung: April 2018

Regisseure: André Hörmann, Anna Bergmann

Mehr zur Medienzentrale

Die Medienzentrale sitzt in Frankfurt in Main, bietet ihre Filme aber auch online im Medienportal an. Du erreichst die Kolleginnen unter dispo@medienzentrale-ekhn.de.

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do von 9-12 Uhr und 13-16 Uhr

Dieser Tipp ist Teil einer Kooperation mit der Evangelischen Medienzentrale Frankfurt und indeon.de. In der Rubrik Beside Hollywood lade ich dich ein, mit unseren Filmen abseits des Mainstreams die Welt zu erkunden. Dabei geht es um kulturelle Vielfalt, fremde Länder oder neue Lebenswelten.