Anfang der 2000er Jahre ziehen Markus Freudiger und seine Frau Katharina von der Schweiz nach Indien. Ihr neues Zuhause liegt direkt am Rand eines Slums in Kolkata. Rund 30.000 Menschen leben dort entlang einer Eisenbahnlinie in einfachen Hütten.
Toiletten gibt es kaum. Während des Monsuns verwandelt sich der Slum in eine knietiefe Kloake. „Du kannst dir vorstellen, was da alles im Wasser schwimmt und wie es riecht“, erinnert sich Markus.