Corona

3 Fragen und Antworten zu Masken und Infektionsrisiko

Fragen & Antworten zur Maske
gettyimages/miakievy

Die Alltagsmaske zählt zu den wichtigsten Mitteln, um den Corona-Virus zu bekämpfen. Doch was ist dran an den Zweifeln rund um den Mund-Nase-Schutz? Nils hat die wichtigsten 3 Fakten in diesem Q & A zusammengefasst.

Ist das Ansteckungsrisiko draußen geringer?

Ja. Die Studienlage zeigt: Ein Großteil des Infektionsgeschehens spielt sich in geschlossenen Räumen ab. Das liegt daran, dass man eine gewisse sogenannte Viruslast braucht, um sich anzustecken. Das bedeutet: ein einzelnes Virus reicht in der Regel nicht, um unser Immunsystem zu überwinden, es müssen schon mindestens ein paar Tausend sein. Im Freien verweht der Wind die Viren nach dem Ausatmen schnell, so dass die Viruslast dort gering ist. Trotzdem gilt auch draußen: Abstand halten! Denn je näher, desto höher die Viruslast, drinnen wie draußen.

Senkt eine Maske das Ansteckungsrisiko?

Ja. Sie hält einen Teil der Tröpfchen zurück, die wir ausatmen und an denen Viren kleben können. Aerosole – sehr kleine Tröpfchen – können das Gewebe der Masken zwar sehr viel besser passieren als Tröpfchen. Aber ein Teil bleibt eben doch hängen. Und so sinkt die Viruslast.

Führt das Tragen von Masken zu Sauerstoffmangel?

Nein. Sauerstoffmoleküle sind so klein, dass die Maske für sie kein Hindernis darstellt. Das Atmen wirkt zwar etwas erschwert, aber das hat auf die Zusammensetzung der eingeatmeten Luft keine Auswirkung. Ein Mund-Nasen-Schutz hat zudem so gut wie keinen Totraum – das meint das Volumen der verbrauchten Luft, die wieder eingeatmet wird. Man atmet daher also auch kaum vermehrt Kohlendioxid ein.