Du denkst: Was kann Pfarrpersonen und Eltern an ihre Grenzen bringen? Stell dir einen Gottesdienst vor, bei dem gefühlt ein ganzer Kindergarten anwesend ist. Pfarrer Martin Vorländer ist genau das passiert. „Das war ein Gottesdienst mit sehr, sehr vielen Kindern, die auch alle schon sehr agil waren und umherwuselten.“ Das Chaos brachte den Pfarrer so aus dem Konzept, dass er den einen oder anderen Schritt vergaß.
„Ich sagte dann: ‚So, und nun taufen wir Phillip‘“, erinnert sich Martin Vorländer. Die Paten und Eltern vorher zu fragen und mit ihnen das Glaubensbekenntnis zu sprechen, war dem Pfarrer komplett entfallen. Aber die Gemeinde hat ihm aus der Patsche geholfen: „Die Taufpaten hatten mich auf beide Missgeschicke aufmerksam gemacht. Als dann die Reihenfolge wieder klar war, machten wir weiter wie besprochen.“
Akzeptier: Bei einer Taufe läuft selten alles perfekt
Diese Taufgeschichten zeigen:
- Kinder bringen Dynamik in jedes Taufritual
- Planung hilft – Kontrolle nicht immer
- Pfarrerpersonen brauchen Flexibilität
- Fehler gehören dazu
Und oft gilt: Am Ende zählt nicht der perfekte Ablauf, sondern der Moment selbst. Fehler passieren, Schwamm drüber.