„Künstliche Intelligenz (KI) geht nicht mehr weg, und sie verändert, wie wir arbeiten und leben.“ Das sagt Judith Armbruster. Seit dem Frühjahr 2026 arbeitet sie als kirchliche „KI-Managerin“ in der evangelischen Kirche. Aber nicht nur für eine Landeskirche. Ihre Stelle ist ein Gemeinschaftsprojekt: Die württembergische Landeskirche und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) haben sie gemeinsam angestellt.
Sie möchte durch KI mehr Zeit für das „Kerngeschäft“ der Kirche schaffen: die Arbeit mit Menschen.
Ein Beispiel zeigt, wie konkret das werden kann: Nach einer KI-Schulung fasste eine Pfarramtssekretärin Beschlüsse aus mehreren Jahren öffentlicher Protokolle in einer halben Stunde zusammen. Ohne die Assistenz hätte sie dafür vermutlich zwei Arbeitstage gebraucht.