Dry January – also einen Monat lang auf Alkohol zu verzichten – war gestern. Wir starten einen neuen Trend: Sugarfree January! Unsere Redakteurin hat schon mal einen Monat lang auf Zucker verzichtet – und ja, es war hart. An dieser Stelle möchten wir schon einmal sagen: Wir sind gespannt, wie es dir ohne Zucker und Süßigkeiten geht oder gegangen ist. Bist du dabei?
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Ganz ehrlich: Vor diesem radikalen Verzicht habe ich wirklich großen Respekt. Zucker und Süßigkeiten geben mir ein warmes Gefühl – sie erinnern mich an meine liebe Oma.
Das Gemeine ist ja, dass Zucker unter so vielen verschiedenen Namen auftaucht, dass du ihn auf den ersten Blick kaum erkennst – von Dextrose über Glukosesirup bis Maltose und viele mehr. Deshalb lese ich bei jedem Lebensmittel, das ich kaufen möchte, die komplette Zutatenliste. Für den „Notfall“ erlaube ich mir Saft. Und Obst esse ich weiterhin. Aber sonst: nada, niente.
Meine Einkaufstouren dauern länger – das ständige Zuckerchecken kostet Zeit.
Nach ein paar Tagen merke ich: Viele der Produkte, die ich gerne esse, sind tabu. Keine eingelegten Gürkchen, keine Rote Bete. Und auch in vielen Fleischersatzprodukten steckt Zucker – menno. - Ich bin Vegetarierin.
Besonders schlimm ist es abends. Ich helfe mir mit Bananen mit Erdnussmus-Topping und Zimt. Meine Gedanken drehen sich um Schokolade und Salzlakritz. Ich versuche, Zucker gegen Yoga zu tauschen. Also mir etwas richtig Gutes zu tun und nicht mit so einer Pseudo-Belohnung daherzukommen.
Und das Unglaubliche: Es funktioniert erstaunlich gut. Ein echter Erfolg.
Klar: Viele von uns trösten oder belohnen sich mit Süßigkeiten. Und wenn ich mich so auf dem Spielplatz umgucke oder in meine Kindheit schaue, kann ich das nur bestätigen: Eis, Gummibärchen oder Schokolade, sie alle hatten eine Funktion: Die Stimmung aufhellen. Ich habe gelernt, mich mit Süßigkeiten zu trösten und zu belohnen. Natürlich auch sie zu genießen, aber leider in Mengen, die jenseits der maximal empfohlenen 50 Gramm Zucker pro Tag der WHO lagen.