Den Verlust der Mutter merkt Wiebke an vielen Stellen. Ein Tag an dem es besonders schwierig ist, war immer Muttertag.
Wiebke sagt: „Für mich war Muttertag immer etwas ganz Besonderes. Ich habe schon sehr früh eine tiefe Dankbarkeit für meine Mutter und was sie alles für uns geleistet hat, verspürt. Deshalb war es mir immer ein Anliegen ihr da ein besonderes Geschenk zu machen.“
Muttertag: Vor dem Tod der Mutter ein besonders schöner Tag
So haben Wiebke und ihr jüngerer Bruder an Muttertag immer das Wohnzimmer dekoriert – mit ganz vielen Herzen. In die haben sie reingeschrieben, was sie an ihr wertschätzen und lieben. Außerdem haben die Kinder den Muttertag geplant. „Meistens haben wir eine Fahrradtour mit Picknick gemacht, weil sie immer gern Fahrrad gefahren ist“, berichtet Wiebke.
Der erste Muttertag nach ihrem Tod war für mich einer der schlimmsten Tage überhaupt.
Der Tag hat ihr „nochmal vor Augen geführt, dass sie nicht mehr da ist, dass ich ihr nicht mehr zeigen kann, wie gern ich sie habe und ich nur noch zu einem Grab gehen kann“.
Entsprechend schwer war es für sie zu sehen, wie andere Familien den Muttertag ganz normal gefeiert haben. „Generell war das damals eine sehr schwere Zeit.“ Aber an so einem Tag war für sie besonders präsent: „Für mich war da eine große Leere, denn ich hatte keine Mutter mehr, der ich sagen kann, wie lieb ich sie habe.“