Gottesdienst-Drive-in

Einmal Weihnachten zum Mitnehmen!

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Das lässt die Wurst-Herzen höher schlagen: In Baden-Württemberg bietet eine Metzgerei jetzt einen Leberkäs'-Drive-in an. Das Konzept ließe sich doch beliebig erweitern, meint unsere Redakteurin Carina Dobra. Die Rettung fürs Fest naht! 

Noch mal eben durch den Mc-Drive und einen Burger 🍔 auf die Hand. Praktisch für den kleinen Hunger unterwegs. In Baden-Württemberg gibt's jetzt das nächste Fast-Food-Level: Im beschaulichen Ort Öpfingen sorgt jetzt der weltweit erste Leberkäse-Drive-in für Abwechslung. 

Vorschläge für Weihnachtsgottesdienste gesucht

So ein Drive-in könnte doch in Corona-Zeiten ein praktisches Konzept sein. Nicht nur für Essbares. Denken wir mal an die Sache mit den Weihnachtsgottesdiensten, die so manchen Kirchen-Freund bereits seit dem Spätsommer schlaflose Nächte beschert. 

Gottesdienst in der Kirche fällt ja aus. So realistisch sind mittlerweile alle. Nun gibt es schon ein paar Vorschläge. Draußen vor der Kirche feiern oder einen Weihnachtszug. Dabei gehen der Pfarrer und sein Team zu den Menschen, die am geöffneten Fenster, auf dem Balkon oder im Garten stehen.

Pfarrer sitzt mit Schürze im Verkaufshäusschen 

Ganz nett. Aber wie cool wäre bitte eine Drive-in-Weihnachtsmesse? Der Pfarrer oder die Pfarrerin setzt sich so ein schön dämliches Käppchen auf, Schürze um die Wampe und dann heißt es aus dem Drive-in-Fenster: „Herzlich willkommen, was kann ich für sie tun?

Och. Viel. Aber für heute reicht eine Kurzfassung der Weihnachtsgeschichte, ein „O du Fröhliche!“ und ein schneller Segen. Mal ehrlich: Nach spätestens 20 Minuten in der Keersch knurrt einem doch eh schon der Magen. In Gedanken ist man längst bei der Weihnachtsgans und der Bescherung. „Ob Omma mir wohl wieder diese hässlichen Socken schenkt!?“ Wer solche Gedanken nicht auch schon mal hatte, werfe den ersten Stein. 

Songtext sitzt nicht? Egal!

Aber nichts da. In der Drive-in-Weihnacht kommt keine Langeweile auf. Das hätte Jesus schließlich auch nicht gewollt. Gut, ein bisschen Schwund ist immer im Corona-Jahr. Das "O du Fröhliche" darf natürlich nicht gesungen werden. Egal! Gut, dass der hippe Pfarrer von heute sein Smartphone mit angeschlossener Bluetooth-Box 🎶 am Start hat und den Song abspielen kann. Vielleicht findet er ja auch eine freshe Neuauflage des Jahrhundert-Hits. 

Kommt, Leute! Das Getröte von Herrn Schmidt-Müller aus der ersten Reihe konnte schon all die Jahre niemand ertragen. Noch ein Vorteil: Es fällt garantiert niemanden auf, dass ihr den Liedtext auch in diesem Jahr wieder nicht drauf habt. 

Segen To-Go macht den Abend perfekt

Am Schluss gibt's noch einen Segen auf die Faust. Schön bedanken beim göttlichen Personal, nett lächeln, winken, Gas geben. Tschö. Und ihr werdet früher als je zuvor eure Gans futtern und Geschenke auspacken. Versprochen! ✌🏻