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Fasten brechen im Advent

Adventfaster Sebastian denkt nur noch an Süßes
pexels/Foodie Factor
Adventfaster Sebastian denkt nur noch an Süßes

Die allgegenwärtigen Süßigkeiten machen es unserem Adventfaster Sebastian besonders schwer. Doch was bleibt nach der ganzen Fasterei im Dezember? Hat sich das für Sebastian wirklich gelohnt? Lies hier, wie es ihm kurz vor dem Fastenbrechen geht.

DAS WAR KNAPP! Folgenden Situation: Ich bin Abends noch wach und mein Blick streift die allgegenwärtigen Süßigkeiten. Es ist mittlerweile der 21. Dezember, noch 3 Tage FASTEN. Mein Kopf sagt:

Weißte was, ich esse jetzt ein Schoko-Bon!

Ein einziges. Es geht hier ja nicht um eine Wette, einen Schwur oder sonstwas - ICH hab mich zum Fasten entschieden, also kann ICH mir auch erlauben, EIN Schoko-Bon zu essen! Wieso rechtfertige ich mich überhaupt? Ist doch MEINE Sache, denke ich so selbstbestimmt wie trotzig und greife in die Tüte.

Die Tüte ist leer.

Danke, Universum :)!

Kurz danach finde ich noch einige Erdnüsse, die super-leckeren, die man erst schälen muss. Die sind den gierigen Händen meiner Kinder irgendwie entgangen. Das Glück ist mit den Fastenden!

Knuspern ohne Reue

Ich war einkaufen. Normalerweise macht das ehrlich gesagt meine Frau, aber die ist schon mal mit den Kids in den Weihnachtsurlaub vorgefahren. Und es ist ganz herrlich, wie viel Zeit ich im Supermarkt spare, wenn man einfach an den Süßigkeiten-Regalen vorbeigehen kann! Juckt mich alles nicht. Eine angenehme Ersatzdroge finde ich an der Kasse: Grissini mit Sesam. Schnell die Zutaten gecheckt: kein Zucker! Yay! Aber so zum nebenher knabbern spitze.

Was vom Fasten übrig bleibt

Also, das war's dann wohl. Ab Heiligabend ist das Motto wieder: Hirn aus, Zucker rein. Oder? Ich hoffe nicht. Ich gebe mich der Illusion hin, dass sich meine Fastenzeit zumindest ideologisch noch ein bisschen in meinem Kopf hält. Im Sinne von: Muss ich jetzt die ganze Schokolade essen? Oder reichen vier bis fünf Stücke?

Letzten Endes geht es für mich ja nicht darum, Zucker ganz zu verbannen (was Kollegin Erika seit Jahren macht! Respekt!), sondern das Zeug einfach BEWUSSTER in sich reinzuschaufeln. Oder sagen wir mal „genießen“. Frei nach der Bibel: 

Prüft alles - und behaltet das Gute!

1. Thessalonicher 5,21

Das Gute wird zum Beispiel die erste Marzipan-Kartoffel des Jahres. Aber mit dem Gedanken im Hinterkopf: Achtung, bei Marzipan ist die Hälfte einfach nur ZUCKER!

Und wo wir grade beim „Prüfen“ sind: meine Waage weigert sich beharrlich, weniger als 75 Kilo anzuzeigen. Aber die Hoffnung, dass 2021 einiges leichter wird, stirbt zuletzt ;). 

Danke für's Lesen und dabei sein - und FROHE WEIHNACHTEN!