Digitale Weihnachtsfeier

Indeon-Team feiert mit Userinnen und Usern Weihnachten

Digitale Weihnachtsfeier von indeon.de
indeon.de

Zu Weihnachten lernen sich alle mal kennen: Die, die indeon.de machen und die, die sich das angucken oder lesen. Am Ende ist das dann doch alles ganz nett, und finstere Drohungen erweisen sich als unnötig.

Steffenkommen vor Rührung die Tränen, als Trompetenklänge von der Geburt des Herrn künden. Neinnein, wehrt er ab, er habe sich da gerade keine Tränen aus dem Gesicht gewischt, sondern was anderes. Sagt er zumindest.

Das böse C-Wort ist verboten

Volontär Steffen und Redakteurin Carina vom indeon.de-Team moderieren die indeon-Weihnachtsfeier, bei der das Team mit Userinnen und Usern der Website zusammenkommt. Allerdings nur per Videokonferenz. Wegen Corona, ist doch klar. Weil Corona alle gründlich nervt, gibt es an diesem Abend eine Challenge: Das böse C-Wort ist verboten. Wer es am häufigsten sagt, muss zur Strafe am Ende ein Gedicht vortragen.

Was für coole Tassen die Gäste alle haben. Zufällig sind's sogar alle die gleichen. Zufällig, na klar, waren die alle in den Päckchen drin, die an alle Gäste gingen, die bei der Feier dabei sind. Aus diesen Tassen schlürfen sie den Glühwein, den sie mit einem Glühweinpulver gemixt haben. Das hat Redakteurin Steffi nämlich extra für die Päckchen gemacht und mit reingelegt.

Veganes Weihnachtsessen

Genau wie ein Rezept für ein Weihnachtsessen, das Chefredakteuer Wolfgang ausgesucht hat. Ein veganes Gericht, Couscous mit Süßkartoffeln, das sogar Fleischessern schmecken soll. Wenn sogar ein Karnivore wie Wolfgang das sagt, dann muss das wohl stimmen.

Wobei die wenigsten das überprüft haben. Userin Ute hat das gekocht, der Rest schnabuliert Spekulatius oder andere Kekse. „Schmeckt sehr gut, doch gut scharf“, bewertet Ute.

Das Rentier heißt bestimmt nicht Rudolf

Und damit es beim Essen nicht zu langweilig wird, liest Redakteurin Steffi ein paar Geschichten vor. Ein paar davon hat sie sich ausgedacht, andere sind wahr - und alle müssen raten, was stimmt.

Und so lernen alle zum Beispiel, dass das Rentier, das den Schlitten des Weihnachtsmanns zieht, ganz bestimmt nicht Rudolf heißt. Denn er hat ja ein Geweih. Männliche Rentiere werfen ihr Geweih aber schon vor Heiligabend ab, im Gegensatz zu den weiblichen, die erst nach Weihnachten mit dem Kopfschmuckverlieren dran sind.

Nachdem alle schlauer und satt geworden sind, gibt es natürlich Bescherung, so gehört sich das nämlich für eine Weihnachtsfeier. Die indeon.de-Teammitglieder haben ihre Keller ausgeräumt und eine Menge Wichtelgeschenke verschickt. Schuhputz- und Espressotassen-Set. Tassen scheinen überhaupt der Geschenke-Renner in diesem Jahr zu sein.

Bei Partys üblich: Grüppchenbildung

Jeder kennt's: Bei einer Feier bilden sich Grüppchen. Das geht auch per Videokonferenz, nur dass diese Grüppchen hier „Breakout Sessions“" heißen. In kleinen „Sessions“ tauschen sich Gäste und indeon.de-Teammitglieder über zuvor festgelegte Themen aus.

Zum Beispiel über die Sehnsucht nach der Ferne. Klar, an der deutschen Küste, war es dieses Jahr auch ganz schön, aber der schon wieder abgesagte Skiurlaub verhagelt schon ein bisschen die Stimmung. Wie gut, dass wir uns gemeinsam wieder aufbauen können. 

In der Gruppe, die sich über den Jahresrückblick und Vorsätze fürs neue Jahr austauscht, rutscht Userin Valerie ein „Coro...“ raus, aber sie bremst sich gerade noch. „Dankbarkeit“, sagt Verena, dieses Wort habe sie noch nie so oft gehört wie in diesem Jahr. „Dankbarkeit für ganz alltägliche Dinge.“ Redakteurin Andrea zieht Bilanz: „Ich bin getrost, dass wir stärker ins neue Jahr gehen.“

Stadt-Land-Fluss ohne Geografie

Getrost gehen alle ans Spielen. Das ist doch auch gute Tradition bei Weihnachtsfeiern. Die Regeln für Stadt-Land-Fluss haben ja alle noch parat. Aber hier sind keine Geografiekenntnisse gefragt, sondern Weihnachtsessen, gute und schlechte Geschenke oder gute Vorsätze fürs neue Jahr. Drei von drei möglichen Punkten für Kreativität gehen an Wolfgang für seinen Elefantengulasch, aber irgendwie sind spätestens jetzt alle froh, dass sie daheim vor dem Bildschirm sitzen und nicht an seinem Esstisch.

Verlierer des Abends ist übrigens Steffen. Er hat am häufigsten „Corona“ gesagt und muss zur Strafe ein Gedicht aufsagen. Mit seinem selbstgedichteten Poem aus seinem Podcast Letzte Reihe bemüht er sich redlich, die besinnlich-weihnachtliche Stimmung kurz und klein zu hauen, aber ein Video über die Weihnachtsgeschichte und ein Gebet mit Segen von Andrea norden alles wieder ein.

Unnötige Drohung

Carina hatte zu Beginn der Feier noch finstere Drohungen an die Gäste ausgestoßen: „Wir merken sofort, wenn hier jemand seine Kamera ausschaltet.“ War dann aber doch unnötig.