BLOG BIBEL FÜR ABSOLUT-ANFÄNGER - WOCHEN 4&5

Mit der Bibel bin ich noch nicht durch!

Medienhaus
Nach 5 Wochen sieht die Bibel leider schon etwas mitgenommen aus.

In der Fastenzeit die Bibel lesen? Ein bisschen ist unser Redakteur Steffen daran gescheitert! Oder doch nicht? Er sagt: „Mit der Bibel bin ich noch nicht durch!‟

Wie das eben so ist mit Neuanschaffungen: Am Anfang noch in freudiger Ekstasie, verlieren viele Dinge, die angeschafft wurden, auch schnell wieder den Reiz. Ich habe mir an Fasching die Basis-Bibel angeschafft und wollte sie bis Ostern lesen. „Easy‟, dachte ich mir. Ich muss aber zugeben: Die letzten Wochen bin ich etwas untergetaucht. 🌊😅

Stressig, stressiger, Bibel...???

Podcast, Video-Termine, Redaktionsschichten, Ostervorbereitungen... Auf der Arbeits gab es gut zu tun. Bibel lesen?

Ich gebe zu, alleine der Anblick der Bibel hat mein Stresslevel steigen lassen. Ich habe sie in den Schrank gepackt. Und den Schrank verschlossen. Und dann? Doch wieder rausgeholt... Was ist nur los mit mir? Kann ich einfach nur nicht aufgeben oder hat mich die Bibel doch gepackt? 😇💪

Alleine der Anblick der Bibel hat mein Stresslevel steigen lassen.

Sie sagten: „Lies das Neue Testament!‟

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„Die Gute Nachricht nach Markus‟ - Hoffentlich auch für mich eine gute Nachricht!

Ich habe die Bibel wieder aus dem Schrank geholt - Und jetzt liegt sie ganz präsent auf dem Schreibtisch. Ich muss mich an die Tipps meiner Kolleg:innen erinnern: „Lies das Neue Testament‟,sagten zum Beispiel meine Kollegin Carina oder der Podcast-„Nerd‟ Seba.

Die Basis-Bibel rät mir zum Beispiel das Markus-Evangelium: „Eine Kurzfassung dessen, was man über das Leben von Jesus wissen sollte.‟ Wie gemacht für mich, denke ich mir! 🤓📘

Und tatsächlich: Nach ein paar Abenden habe ich das Markus-Evangelium durch. (Ich muss aber zugeben: Für mich irrelevante Passagen habe ich einfach übersprungen, bzw. nur schnell überflogen. Sorry, so ist mein Leseverhalten... 😅.)

Wie schon für das 1. Buch Mose, das ich zuvor gelesen habe, galt auch hier: Es war einfach zu lesen. Die Basis-Bibel ist halt echt umgangssprachlich!

Jesus ist ein Buddy!

Und sonst so? Ich muss zugeben: Die Kolleg:innen hatten recht. Mit Jesus konnte ich schon viel mehr anfangen. Wie Jesus schon zu Beginn bei den Jüngern seinen Tod und die Auferstehung ankündigt (ab MK 8,31) und die Erzählung dann in der sogar mir bekannten Ostergeschichte endet... Das ist immerhin Storytelling, nicht schlecht! Trotzdem: Mit einigen Inhalten kann ich mich gar nicht identifizieren. 🤨❓

Komm mit mir in Kontakt!

Wenn du wie ich auch die Basis-Bibel liest oder der Meinung bist, dass ich irgendetwas falsch mache beim lesen, schreib mir doch. 🖊 Gerne auch dann, wenn du komplett anderer Meinung bist wie ich. Oder wenn du dich auch ein bisschen verloren fühlst im christlichen Glauben. Ich freue mich, vielleicht auch über DEINE Erfahrung in meinem letzten Blog-Artikel schreiben zu können. 📝 Meine Kontaktdaten stehen unten am Ende des Artikels. ⬇️ 

Frau, Mann und Ehe

In Mk10,1 ff. geht es um mein Lieblingsthema: Frau, Mann, Ehe und den Ehebruch. Für Jesus ist klar: Ehebruch geht gar nicht und Gott schuf Mann und Frau, so dass sie heiraten können und Kinder bekommen. Gerade jetzt, wo im Vatikan das Segnungsverbot gleichgeschlechtlicher Partner:innen so groß Thema ist, gefallen mir Passagen wie diese gar nicht. Ich verdrehe die Augen und denke mir ganz genervt: Jesus, sei bitte kein alter, weißer Mann! 🏳️‍🌈😜

Und ja, ich weiß: Die Bibel ist ja nicht wörtlich zu nehmen und es gibt sicher ganz viele Theolog:innen, die mich hier besänftigen können und daraus was Schlaues, gendergerechtes ziehen werden.

Aber dennoch: Solche Passagen sind es dann, die mich irgendwie ratlos zurücklassen. Über meine Meinung zumindest auch zum Konzept Ehe habe ich übrigens in der Februar-Folge meines Podcasts LETZTE REIHE mit Frau Cobra getalkt. 🧑‍🤝‍🧑📻

Lasst es und gebt euch nicht diese Challenge!

Mein aktueller Zwischenstand also? Irgendwie bin ich im Game, irgendwie lese ich die Bibel immer weiter. Und sich auch mal über Passagen aufzuregen, gehört sicher auch dazu. (Ich mag eigentlich keine Bücher, die mich NICHT aufregen.)

Aber: Ich muss mir auch oft anhören: „War doch klar, dass du die Bibel nicht komplett liest‟ oder „Das war doch zum Scheitern veruerteilt!

Ehrlich gesagt war es auch nie mein Ziel, das Ding komplett zu lesen. Schon am ersten Tag dachte ich mir: Ich hoffe, ich packe wenigstens 20 Seiten... oder so. 📜😯

Und genau das ist nun auch meine bisherige Anfänger-Bibelerfahrung, die ich weiter gebe: Wer so wenig Bibel-affin ist wie ich, wer eigentlich nicht so motiviert ist, das Ding zu lesen, dem sage ich: Setzt euch keine Challenge, die Bibel unbedingt lesen zu MÜSSEN.

Ihr werdet einfach mal gar keine Lust dazu haben. Die Bibel wird euch stressen und zwar so, dass ihr euch täglich überlegt, so richtig überzeugte*r Atheist*in zu werden und das Kapitel Christentum und evangelischer Glaube endgültig zu schließen. 

Aber sich vorzunehmen, die Bibel einfach immer mal in die Hand zu nehmen, wenn die Lust da ist, kann die ein oder andere spannende Erfahrung haben. Aber dazu gehört es eben auch, das Ding einfach mal wegzuschließen. So habe ich es erlebt! 📘🔐

Aber hat die Bibel wirklich etwas verändert bei mir? Eine letzte Folge meines Blogs zu Ostern wird wohl noch ausstehen. Und sicher auch noch die Ein oder Andere Leseerfahrung. 

Mehr Folgen von meinem Blog gibt es hier 🔽

Woche 3: Hilfe! Wo fange ich an?

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Bis jetzt habe ich jedes Buch, welches ich lesen wollte vorne angefangen und im besten Fall auf der letzten Seite aufgehört. Doch bei der Bibel scheint mir das dann doch nicht ganz so einfach zu sein! 

In meiner dritten Woche habe ich es jedenfalls endlich geschafft und schon ein gutes Stück Weg hinter mich gebracht. Aber ich merke auch: Die Bibel lesen - das ist kein Sprint, das ist ein Marathon!

Hier erfährst du mehr darüber, wie ich in Woche drei so langsam an meiner Herangehensweise zweifle

Woche 2: Lese ich zu langsam? 😱

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Also wenn Gott die Welt in sieben Tagen geschaffen hat, dann arbeitet er deutlich schneller als ich! Fast schon profan sich einfach die Schöpfungsgeschichte für den Anfang in Woche zwei rauszusuchen?

Klar kenne ich die besten Geschichten des alten Testaments auch ohne die neue Lektüre, aber das Ziel ist ja vorne anfangen - hinten aufhören. Ob das wohl klappen kann?

Hier liest du, wie mich in Woche zwei erste Zweifel plagen, ob ich die Bibel wirklich in sieben Wochen schaffen kann.

Woche 1: In 7 Wochen die Bibel lesen! Geht das?

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Die Fastenzeit ist ja nicht nur dafür da mal auf Süßes zu verzichten oder Fleisch und Alkohol links liegen zu lassen. In den sieben Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern geht es vor allem darum, sich auf das höchste Christenfest vorzubereiten. 

Da ich zwar getauft bin, aber alles in allem doch ein ziemlicher Zweifler bin, hat mich meine Kollegin Esther genau darauf festgenagelt: „Du hast doch Literatur studiert und liest gerne. Hast du schon einmal das Buch der Bücher gelesen?“ Nein. Das letzte Mal hatte ich als Konfi die Bibel in der Hand. 

Was mich alles bewegt hat, und wie die erste Woche Bibellesen für Absolut-Anfänger so war, erfährst du hier.